PROJEKTE

Performance zum Weltfrauentag

LEGACY - Was gebe ich weiter?

Die aktuelle Produktion von CONdance e.V. ist eine Tanzperformance, die von Frau zu Frau weitergegeben wird. So kann sich jede Tänzerin in die performative Konstruktion von Weiblichkeit heute einschreiben und ihr Selbstverständnis einbringen. 

Konzept und Choreografie: Gudrun Lange in Zusammenarbeit mit Johanna Knefelkamp
Performance  Edition 1: Johanna Knefelkamp
Musik: Olga Seehafer, Jakob Fischer
Zusätzlicher Sound und Video: Gudrun Lange
Licht und Ton: Benny Bochmann
Plakat und Flyer: Karolina Kraus
Recherche und Text (-auswahl): Uta Zühlke, Gudrun Lange
Logistik: Katharina Müllerschön, Dorothea Gack

Eine Produktion von CONdance e. V. / Premiere 8.3.2025

Danke an Carola Streib und alle weiteren CON Frauen für die Gespräche zur Recherche für das Projekt, die Unterstützung und die Beteiligung an den Fragebögen.

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst“, durch die Projektförderung Kulturamt Bamberg und die Sparkassenstiftung Bamberg.

EDITION I - 8.3.2025

Die Performance spricht sich dafür aus, weibliche Solidarität zu suchen, zu stiften und uns gemeinsam den Themen, Herausforderungen und Angriffen zu stellen. Uns freut ganz besonders, dass sich am Premierenabend genau diese Atmosphäre ausbreitete und in ein großes Fest zum Angedenken aller Frauen mündete. Wir sind froh und ein bisschen stolz und möchten uns bei allen bedanken, die diesen sehr besonderen Moment im CON mit uns geteilt haben. Danke!

Fotocredit © Klaus Barnickel

Fotocredit © Klaus Barnickel

EDITION II - 13., 15.07.2025

In Version 2 teilt Sonja Rottmann, eine junge Tanzstudentin,  ihr Selbstverständnis, ihre Vorliebe für Pippi Langstrumpf und ihre wunderbaren tänzerischen Fähigkeiten mit dem Publikum. Danke Sonja!

Fotocredit © CONdance e.V.

Fotocredit © CONdance e.V.

EDITION III - 18., 19.10.2025

Alle Fotos Edition III
Fotocredit © Jana Lynn Rivers

LEGACY Edition III - mit Eva-Maria Christ

In LEGACY wird die Frage nach dem, was wir weitergeben, auf der Bühne verhandelt: Was bedeutet es, Frau zu sein, und welche Verantwortung tragen wir in Bezug auf Körper, Rechte und Identität? Das Tanzsolo feierte mit der schwangeren Johanna Knefelkamp in Edition I am internationalen Weltfrauentag 2025 Premiere. Edition II kam mit Sonja Rottmann, einer jungen Tanzstudentin, im CON zur Aufführung. In Edition III tanzt Eva-Maria Christ und schreibt sich und ihr weibliches Selbstverständnis in das choreografische Material ein.
Wahlweise: Durch die Kombination von Tanz, Sound, Musik und Sprache und die Weitergabe von Tänzerin an Tänzerin entsteht ein vielschichtiges und aktuelles Frauenbild, das selbstbetimmt und vielfältig ist.
Wahlweise:
LEGACY reflektiert, wie Körper, Bewegung und Identität miteinander verknüpft sind und gibt der Frage nach dem „Vermächtnis“ im Hier und Jetzt eine mögliche Antwort.
Am 19.10. schliesst sich an die Aufführung ein generationsübergreifendes Gespräch mit den Tänzerinnen Johanna Knefelkamp, Sonja Rottmann, Eva-Maria Christ und der Choreografin Gudrun Lange an. Als besonderen Gast in dieser Runde begrüßen wir Beate Passow, bildende Künstlerin und diesjährige Stipendiatin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia. Sie setzt sich seit Jahren in ihrem Werk mit Frauenbildern und Frauenbewegung auseinander. Im Gespräch wird der Frage nach dem Vermächtnis von Frauen für Frauen nachgegangen und so die Reihe LEGACY für 2025 beschlossen. 
„Gefördert durch den Verband freie Darstellende Künste Bayern e.V. im Rahmen der Wiederaufnahmeförderung des „Förderpakets Freie Kunst 2025“ mit Mitteln
des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.“

Alle Fotos Edition III
Fotocredit © Jana Lynn Rivers

Fotocredit © Klaus Barnickel

Premiere im ETA Hoffmann Theater

Eine Einführung in den zeitgenössischen Tanz.0

Eine Einführung in den zeitgenössischen Tanz.0 ist ein Tanztheater, das auf humorvolle und offenlegende Weise einen Einblick in die Welt des zeitgenössischen Tanzes gibt. Vorurteile, Stereotypen, Fakten und Selbstironie werden vermischt und drehen sich um sich selbst. Die Kulturförderpreisträgerin 2023 der Stadt Bamberg Johanna Knefelkamp stellt mit ihren beiden Mitstreiterinnen dieses Genre in all seinen Facetten und seiner Aktualität ins Scheinwerferlicht. Für Respekt! Für ein gutes Miteinander! Sie erheben ihre Stimmen und füllen die Bühne mit Energie.

Bereits 2020 hatte Eine Einführung in den zeitgenössischen Tanz Premiere. Damals entstand das Stück in Zusammenarbeit von Johanna Knefelkamp und Laura Schabacker und mit Hilfe von Gudrun Lange. Der Zusatz „.0“ trägt diesem Umstand Rechnung, denn heute sehen Sie eine bearbeitete, aktualisierte und erweiterte Version dieses Stückes von Johanna Knefelkamp, Gudrun Lange und Laura Saumweber.

Konzept und Choreografie: Johanna Knefelkamp, Gudrun Lange, Laura Schabacker
Tanz: Johanna Knefelkamp, Gudrun Lange, Laura Saumweber
Bühnengestaltung: Gudrun Lange
Premiere: 14.04.2024 im Rahmen von ETA OFF

Vielen Dank an Carola Streib, Valentin Bartzsch und ebl-naturkost.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Bamberg

Fotocredit © Klaus Barnickel

Politische Bildung und Tanz

Eine Einführung in den zeitgenössischen Tanz.JUNG

Fotocredit © slow & steady projects

Dieses Projekt ist eine Tanzperformance, die in einen partizipativen Workshop übergeht und sich an junge Menschen richtet. Im ersten Teil wird auf humorvolle Weise  die Kunstform „Zeitgenössischer Tanz“ vorgestellt. Seine Geschichte, die unterschiedlichen Ausrichtungen, die dazugehörigen Stereotypen und die Aktualität werden mit Fakten und Selbstironie vermischt und drehen sich um sich selbst. In mehreren Schritten werden die Entwicklung der Kunstform gezeigt, der Wandel durch die Zeit und den Zeitgeist erklärt und an Zitaten aktueller Choreografien verdeutlicht. Dabei wird vor allem auf die Aktualität des zeitgenössischen Tanzes eingegangen: nämlich der politisch geprägte Ansatz,
der auf den großen Bühnen der Welt reflektiert wird.
Auch in EINE EINFÜHRUNG IN DEN ZEITGENÖSSISCHEN TANZ .JUNG wird auf die aktuelle, politische Situation eingegangen. Das Erkennen der eigenen Stimme, die Relevanz des Zuhörens
und der damit  einhergehende Respekt füreinander werden als Basis von Demokratie verstanden und tänzerisch dargestellt. Ziel ist es, den Zuschauenden einen Einblick zu geben, woher der zeitgenössische Tanz kommt und wie er sich weiterentwickelt, wie wichtig er in der heutigen Gesellschaft ist, damit sich auch mit schwierigeren Themen des  Zusammenlebens auf bewegte Weise auseinandergesetzt werden kann. Diese Erfahrung dürfen die Jugendlichen direkt im Anschluss an die Vorstellung selbst machen.
Ein interaktiver Workshop angeleitet durch die Tanzenden lädt dazu ein, das Erlebte zu verarbeiten, zu reflektieren, zu interpretieren und neu auszudrücken. Der zentrale Begriff, der hier im
Fokus steht, ist Demokratie. Die eigene Stimme hören zu lassen, anderen zzuuhören
und Respekt füreinander zu zeigen, wird als Basis formuliert. Darüber kann die eigene Meinung gefunden werden und bekommt Raum zum Entfalten.

Fotocredit © slow & steady projects